Anfang der 1970er Jahre legte die Band aus Hilden und Düsseldorf ihren Namen Q 66 ab und trat seitdem als Cobraa auf. Ein Demo-Tape der Band fand Gefallen bei den Talentscouts der Kölner Plattenfirma EMI Electrola die ihr daraufhin einen Plattenvertrag anbot. Bereits 1973 erschien die Single Ride a Pony und 1974 wurde das Album Cobraa veröffentlicht. Die LP erhielt in den bekannten Musikzeitschriften sehr gute Kritiken und sogar das Teenager-Blatt BRAVO fand lobende Worte. Vor allem die mehrstimmigen Vocals die eingängigen Melodien und die variantenreichen Arrangements - nicht nur Schlagzeug Bass und Gitarren sondern auch Querflöte Mundharmonika und Streicher - gefielen den Kritikern. Die Bandmitglieder zeigten sich jedoch enttäuscht über die Zusammenarbeit mit ihrer Plattenfirma und schrieben dem Boss der EMI einen Brief in dem sie sich über die mangelnde Unterstützung und die lustlose Kooperation beschwerten. Nach einem klärenden Gespräch in der Chefetage einigte man sich darauf mit Take A Look At Love eine weitere Single zu veröffentlichen. Weitere Zugeständnisse wollte die Plattenfirma jedoch nicht machen sodass es bei nur einer LP-Veröffentlichung blieb. Über 50 Jahre später hat dieses Cobraa-Album unter den Progressive-Rock- und Krautrock-Fans Kultstatus. Nun erscheint es als Rerelease auf Vinyl sowie erstmals auf CD und digital inklusive der Single Ride A Pony / The End Of A Day aus dem Jahr 1973.
